Wir erzählen Buxtehudes Geschichte

Die neu gestaltete stadtgeschichtliche Abteilung kommt in das 1. Obergeschoss. Dort soll für Einwohner wie für auswärtige Besucher ein Überblick über die Stadtgeschichte von Buxtehude geboten werden – von der ersten historisch belegten Siedlung „Buochstadon“ im Jahr 959, über die Stadtgründung im Jahr 1285, die Schwedenzeit und das 19. Jahrhundert bis heute.
Von zentraler Bedeutung für die Entwicklung Buxtehudes war die ab 1363 belegte Mitgliedschaft im Hansebund. Historische Dokumente und archäologische Funde belegen, dass sich die Stadt schon bald zu einer Drehscheibe hansischen See- und Landhandels entwickelt hatte. Buxtehude wurde als erste deutsche Stadt planmäßig um ein zentrales und somit geschütztes Hafenbecken herum gebaut und war seinerzeit die modernste Hafengründung Deutschlands. Bis heute ist die historische Altstadt ganz wesentlich durch das Fleth, den innerstädtischen Hafenkanal, geprägt, der anschaulich vor Augen führt, wie ein Hafen zur Hansezeit aussah. Das Museum ist der Ort, an dem weitreichende Hintergrundinformationen geboten werden und möchte die Besucher dazu anregen, mit offenen Augen die historische Altstadt zu entdecken.

Stadtsiegel Buxtehude, 1. Hälfte 17. Jahrhundert

In die stadtgeschichtliche Abteilung halten zahlreiche Objekte Einzug, die seit Jahren in den Magazinen lagern. Hier sollen vielfältige Themen präsentiert werden: die Geschichte des Handwerks und des Handels, der Schulen und der Bildung in Buxtehude, die Militärgeschichte, Geschichte der Frauen, des Handels, des Handwerks und vieles mehr.