Der erste Meilenstein kann gefeiert werden

„Geschafft!“. Voller Stolz blickt das „Inventarisierungs-Team“ in die leere Rollregal-Anlage des Magazins im Keller, in der die wertvollen Objektbestände des Museums gelagert waren. In den vergangenen Wochen wurden die Objekte vorsichtig und Stück für Stück herausgenommen, um sie im Rahmen einer „Schnellinventarisierung“ im 1. Obergeschoss weiter zu bearbeiten. Jedes Objekt bekommt eine Nummer, wird fotografiert und in die digitale Datenbank eingepflegt. Alle Informationen, die zu dem Objekt bekannt sind, werden ebenfalls hinterlegt. Besonders spannend sind immer wieder die Geschichten, die von den ehemaligen Besitzern zu dem Objekt erzählt wurden, soweit sie denn überliefert sind. Das lässt einzelne Stücke lebendig werden und macht sie für das Buxtehude·Museum kostbar. Bevor das Museumsgut wieder fachgerecht verpackt wird, erfolgt noch eine Beurteilung des Zustands aus restauratorischer Sicht. Für den Erhalt der Objekte müssen je nach Ergebnis eventuell noch konservatorische Maßnahmen ergriffen werden, bevor sie wieder eingelagert werden.

Auch die Bereiche neben der Rollregal-Anlage sind leergeräumt. Die dringend notwendige Sanierung des Magazins kann nun beginnen. Für die Lagerung der Museumssammlung sind genaue konservatorische Vorgaben zu erfüllen, die Voraussetzung für deren langfristige Unversehrtheit und Bewahrung sind.

In den oberen Geschossen geht die Arbeit für das Team weiter. Neben der konzentrierten Inventarisierungs-Arbeit gibt es dabei immer wieder Momente, in denen die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen begeistert an einzelnen Objekten und deren Geschichte hängen bleiben. Sie haben ihren Beruf eben aus Leidenschaft gewählt…

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„Leer“! Der erste Meilenstein ist geschafft.