Kategorie-Archiv: Aktuelles

Herzlichen Glückwunsch Elke Brand

25 Jahre Mitarbeit im Buxtehude·Museum – nach ihren Kolleginnen Karina Schneider und Susanne Mayerhofer blickt nun auch Kunsthistorikerin Elke Brand auf diese langjährige Zugehörigkeit zurück. 1992 kam sie zum Team des damals gerade erweiterten Buxtehude·Museums und wirkte im Laufe der Jahrzehnte bei zahlreichen Sonderausstellungen mit. Insbesondere liegt ihr aber der Altbau mit dem Heimatmuseum, die „Keimzelle“ des Buxtehude·Museums am Herzen, den sie wissenschaftlich betreut. Hier ist Elke Brand Expertin für die Objekte zu alter Handwerkskunst oder historischer Wohnkultur.

Ihr letztes großes Werk liegt erst kurz zurück: Ende des letzten Jahres erschien die neueste Publikation der Buxtehuder Museumsschriften „…der hat wohl gebaut. Buxtehude in historischen Bauaufnahmen“, die sie maßgeblich mitgestaltet hat. Das Titelbild bot einen willkommenen Anlass für die Kolleginnen, eine kreativ gestaltete Erinnerung an die teilweise gemeinsamen 25 Jahre zu verschenken.

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Museumsleiterin Dr. Keller gratuliert Elke Brand zu deren 25-jährigem Dienstjubiläum

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Es steckt ganz viel Elke Brand in dieser Bauaufnahme

Eine Ära geht zuende

Bei der letzten Mitgliederversammlung des Museumsvereins Buxtehude im Juni 2017 verabschiedete die Vorstandsvorsitzende Katja Oldenburg-Schmidt das langjährige Vorstandsmitglied Horst-Günther Bartmer. Herr Bartmer führte als Vorsitzender den Museumsverein seit dessen Gründung im Jahr 1989 bis zum Wechsel des Vereinsvorsitzes im Jahr 2015. Horst-Günther Bartmers Urgroßonkel, dem Buxtehuder Senator Julius Cäsar Kähler, ist die Keimzelle des heutigen Buxtehude·Museums zu verdanken. Kähler stiftete 1913 den Buxtehuder Bürgern das „Heimatmuseum“, den heutigen Altbau, dessen malerische Fassade am St. Petri-Platz viele Touristen anzieht. Mit seinem ausgeprägten Sinn für Traditionsbewusstsein setzte sich Herr Bartmer immer wieder für die Belange des Museums ein und erreichte schließlich mit seinen Mitstreitern 1989 die Museumserweiterung in Richtung Stavenort.

Da er nun seinen Vorstandsvorsitz im Heimatverein Buxtehude aufgibt, scheidet er auch aus dem Vorstand des Museumsvereins aus. Frau Oldenburg-Schmidt dankte ihm für sein außergewöhnliches Engagement und überreichte ihm neben einem großen Blumenstrauß eine Dauerkarte für das wahrscheinlich Ende 2018 wiedereröffnete Buxtehude·Museum.

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Die Vorstandsvorsitzende des Museumsvereins Buxtehude Katja Oldenburg-Schmidt bedankt sich bei dem scheidenden Vorstandsmitglied Horst-Günther Bartmer für dessen verdienstvolle und langjährige Mitarbeit

Das war der Internationale Museumstag 2017

Der Internationale Museumstag bot vielen interessierten Besuchern eine der wenigen Möglichkeiten hinter die wegen des Umbaus geschlossenen Türen des Buxtehude·Museums zu schauen. Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller führte ein bunt gemischtes Publikum aller Altersstufen zum Motto des Museumstages „Spuren suchen“. Mit einem Foto von 1911, das die auf dem Dachboden des damaligen Rathauses ausgestellten Objekte des Museums zeigt, begab sie sich in die Anfänge des Buxtehude·Museums. Einige der auf dem Foto gezeigten Gegenstände befinden sich noch heute in der Sammlung und sind teilweise sogar im Altbau zu entdecken. Anhand des Eingangsbuches von 1881, das den Besuchern präsentiert wurde, kann noch heute nachvollzogen werden, wer wann welche Objekte an das Museum gegeben hat. Aus der Zeit um 1881 existieren  einige original erhaltene Leihscheine, die genau aufführen, welche Objekte deren Besitzer dem Museum zur Verfügung stellten. Dass die Leihscheine gar nicht so einfach zu entziffern sind, stellten insbesondere die jungen Besucher fest, denn die damalige Schrift „Sütterlin“ ist schon lange aus unserem Alltag verschwunden. Hier gab es spontan generationsübergreifende Lesehilfe!

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Dr. Susanne B. Keller erläutert das 1911 auf dem Dachboden des Buxtehuder Rathauses aufgenommene Foto

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Station mit Objekten aus den Anfängen des Sammlungsbestandes sowie dem Eingangsbuch von 1881 (rot)

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„Diese Schrift heißt Sütterlin“, erklärt sie ihrer Enkelin und hilft bei der „Übersetzung“

Nachdem Frau Dr. Keller den für die bald anstehenden Sanierungsarbeiten gut geschützten Innenraum des Sakralturms gezeigt hatte, setzte Herr Dr. Habermann die Führung in der zukünftigen Archäologie fort. Hier hieß es frei nach dem Mottto „Ich sehe was, was Du nicht siehst“. Die Ausgrabungen des sächsischen Gräberfeldes von Buxtehude-Immenbeck erläuterte er mit dem geschulten Blick eines Archäologen und sorgte für manches Aha-Erlebnis bei den Besuchern.

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Ein Hauch des Verpackungskünstlers Christ weht durch des Sakralturm des Buxtehude·Museums

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Dr. Bernd Habermann lässt die Zuhörer an seinem geschulten Archäologenblick teilhaben

Internationaler Museumstag 2017

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Uwe Engel, Filialleiter der Sparkasse Harburg-Buxtehude und Dr. Susanne B. Keller werben für den Internationalen Museumstag 2017

Die Sparkasse Harburg-Buxtehude ist ein wichtiger Partner für Kultur in der Region und unterstützt das Buxtehude·Museum bereits seit langer Zeit. Auch für die Neueinrichtung des Buxtehude·Museums ist die Sparkasse Harburg-Buxtehude gemeinsam mit der Sparkassen-Stiftung einer der größten Förderer. Gerne macht Uwe Engel, Filialleiter der Sparkasse Harburg-Buxtehude, ebenfalls Werbung für den Internationalen Museumstag. Dieser Tag wird traditionell von den Stiftungen und Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt.

Am Sonntag, 21. Mai 2017 lädt das Buxtehude·Museum unter dem Motto „Spurensuche“ zum Internationalen Museumstag ein. Die Museumsdirektorin führt hinter die Kulissen und es gibt spannende Einblicke in die Arbeit eines Archäologen am Beispiel des europaweit beachteten sächsischen Gräberfeldes von Buxtehude-Immenbeck. Die einmaligen Funde aus dieser Grabung werden nach Abschluss der Sanierung zentraler Bestandteil der neuen Dauerausstellung des Buxtehude·Museums sein.

Auch am Hansefest der Hansestadt Buxtehude beteiligt sich das Museum. Am Samstag, 20. Mai 2017 bietet der Altbau des Buxtehude·Museums mit dem Heimatmuseum einen schönen Anlass, dort einen Stadtrundgang  beginnen zu lassen. Eine Entdeckerstation zum Thema „Spuren der Hansezeit in Buxtehude“ liefert viele Informationen, die Buxtehudes historische Altstadt in ein neues Licht tauchen.

Der Eintritt ist an beiden Tagen frei. Führungen durch den Altbau sind möglich.

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Trachtenhaube traf Rüsselbecher

Wie werden die historischen Schätze im Buxtehude·Museum bewahrt, dokumentiert, gepflegt und erforscht? Was haben die Archäologen auf dem Gräberfeld in Buxtehude-Immenbeck ausgegraben und wie erging es den Funden danach? Diese Fragen wurden den Teilnehmern der Führungen im Rahmen der Veranstaltung „Buxtehude will’s wissen” ausführlich von der Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller beantwortet.

Bei einem Gang durch die Räume der ehemaligen Ausstellung „Die neue Zeit” erhielten die Besucher Einblick in die dort vorübergehend eingerichtete Abteilung für „Inventarisierung”. Hier werden alle Schätze des Museums mit Nummer, Foto und den wichtgsten Angaben in einer Datenbank erfasst, genau untersucht und anschließend professionell verpackt. Dass im musealen Bereich zur Aufbewahrung nicht mit schlichten Umzugskisten gearbeitet werden kann, sondern dass ausschließlich säurefreies Seidenpapier und spezielle Kartonagen benutzt werden dürfen, erfuhren die interessierten Gäste nebenbei auch noch.

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Die Fotostation in der Abteilung Inventarisierung

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Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller erläutert die Aufgaben in der Inventarisierung

Zum Abschluss ging es in die zukünftige Abteilung Archäologie, wo ein kurzer Film über die Ausgrabungen in Buxtehude-Immenbeck in den Jahren 2000-2004 informierte. In dem dort bei Bauarbeiten entdeckten sächsischen Gräberfeld aus dem 4.-6. Jahrhundert n. Chr. wurden zahlreiche sensationelle Funde geborgen. Aufgrund der Vielzahl der Objekte hatte man gegen Ende der Ausgrabungen die noch in der Erde verborgenen Funde in sog. Blöcken geborgen. Diese werden noch heute im Landesamt für Denkmalpflege in Hannover gelagert und dort nach und nach je nach Zeit und Kapazitäten geöffnet. Somit steigt auch mehr als zehn Jahre nach Ende der Ausgrabungen die Anzahl der Funde aus Immenbeck stetig an und sorgt für anhaltende Begeisterung über diese einmalige Entdeckung, die den Museumsbesuchern deutlich anzumerken war.

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Filmvorführung in der zukünftigen Abteilung zur Archäologie

Nachts im Museum

Trachtenhaube trifft Rüsselbecher – Bei uns kommen Schätze ans Licht

Bei der Neuauflage der Nacht des Wissens ist das Buxtehude·Museum am Freitag, 31.3.2017 dabei.

Das Team vom Buxtehude·Museum zeigt und erzählt, was sich alles hinter den geschlossenen Türen bewegt. Wie werden die verschiedenen historischen Schätze dokumentiert, gepflegt und erforscht? Was haben die Archäologen auf dem Gräberfeld in Buxtehude-Immenbeck gefunden und wie erging es den Funden danach?

Wir bieten eine Führung um 18:30 Uhr und eine weitere um 20:00 Uhr an. Die Führungen beginnen im Altbau des Museums am St. Petri-Platz 9.

Aufgrund der momentanen Umbauarbeiten müssen wir die Teilnehmerzahl leider auf maximal 20 Personen begrenzen.

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Der Link zum gesamten Programm in Buxtehude

 

Neues Museumsheft erschienen

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An der Entsehung des Museumsheftes waren beteiligt (von li nach re): Ludwig Röver (hs 21), Kristin Mulansky (hs 21), Bernd Utermöhlen (Stadtarchiv Buxtehude), Dr. Susanne B. Keller (Leitung Buxtehude·Museum), Michael Jalowczarz (Atelier Donatius & Jalowczarz), Sabine Heidrich (hs 21), Elke Brand (Buxtehude·Museum)

„…der hat wohl gebaut. Buxtehude in historischen Bauaufnahmen“ hieß die im Jahr 2012 im Buxtehude·Museum für Regionalgeschichte und Kunst gezeigte und in Kooperation mit der hochschule 21 und dem Stadtarchiv entstandene Sonderausstellung. Zu sehen waren 47 zwischen 1909 und 1963 entstandene Zeichnungen von Buxtehuder Altstadthäusern. Studenten der ehemaligen Königlichen Baugewerkschule, später der Fachhochschule Nordostniedersachen, der heutigen hochschule 21, hatten sie im Rahmen ihres Architektur- und Bauingenieurstudiums in eigens angebotenen Kursen angefertigt. Bis heute ist es Aufgabe von Studierenden, Bauaufnahmen von Gebäuden anzufertigen, um wertvolle alte Bausubstanz zu dokumentieren und sich in der detaillierten und anschaulichen Bauzeichnung zu üben.

Aufgrund des großen Erfolgs der Ausstellung und des häufig geäußerten Wunsches der Besucher wurde nun eine Publikation aufgelegt, die die ausgewählten Bauaufnahmen um historische Fotografien und Postkarten zu den gezeichneten Gebäuden ergänzt. Dabei wurde der Aufbau der Ausstellung für die Publikation übernommen: Die teils farbigen Bauaufnahmen sind nach neun Straßenzügen geordnet. Der aktuelle Band der Buxtehuder Museumshefte bietet dem Leser die Möglichkeit, die historische Buxtehuder Altstadt neu zu entdecken. Am Ende des Bandes finden sich aktuelle Fotos der heutigen Häuserensembles, sodass jeder Leser beim nächsten Altstadtbummel nachvollziehen kann, welche Häuser erhalten, verändert oder gar nicht mehr vorhanden sind.

Das neue Buxtehuder Museumsheft ist ab sofort zu den Öffnungszeiten des Buxtehude·Museums – derzeit Sa und So 11-17 Uhr, Eingang am St. Petri-Platz–, sowie im Buxtehuder Buchhandel erhältlich.

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Das neue Museumsheft

Märchenhaftes im Buxtehude·Museum

 

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Wir machen mit beim Internationalen Märchenfestival

Eine märchenhafte Woche steht in Buxtehude an und das Buxtehude·Museum ist dabei. Am Samstag, 22. Oktober 2016 laden wir jeweils um 13:00 und um 15:00 Uhr Menschen ab 5 in unser Kino im historischen Altbau ein. Gezeigt wird der Film „Der Wettlauf zwischen den Hasen und dem Igel“ mit den liebenswerten „Mecki-Figuren“. Platz gibt es jeweils für zehn Personen; der Eintritt ist frei.

Das komplette Programm des Märchenfestivals finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

Freier Eintritt am 25. September 2016

Anlässlich der Verbrauchermesse „Vor Ort Fair-Ändern“, die am Sonntag, 25. September 2016, auf dem St.-Petri-Platz von 10-18 Uhr stattfindet, bietet das Buxtehude·Museum an diesem Tag allen Besuchern freien Eintritt. Der historische Altbau mit dem Heimatmuseum ist von 11-17 Uhr geöffnet und kann an diesem Sonntag auch mit kostenlosen Führungen erkundet werden.

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An diesem Sonntag sind kostenfreie Führungen durch den historischen Altbau möglich

Das Tageblatt öffnete Türen

Das neue Buxtehude·Museum bietet viel Platz für Geschichte(n)

Zwölf interessierte Besucher hatten am Donnerstag die Gelegenheit, hinter die Kulissen des zur Zeit größtenteils geschlossenen Buxtehude·Museums zu schauen. Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller empfing die Gäste am zukünftigen Haupteingang des Museum am St. Petri-Platz und konnte damit bereits einen wesentlichen Pluspunkt des Hauses nach der Wiedereröffnung präsentieren. Zentral gelegen, gut zu finden, mit einem freundlichen Eingangs- und Shopbereich sowie einem kleinen Café – das wird der erste Eindruck sein, den Besucher nach der Neueinrichtung vom Buxtehude·Museum haben werden.

Der zukünftige Haupteingang des Museums

Der zukünftige Haupteingang des Museums

Weiter ging die Führung durch den historischen Altbau des Buxtehude·Museums. Dr. Keller gab hier einen kurzen Überblick über die Gründungsgeschichte des „Heimatmuseums“, die Keimzelle des heutigen Museums. Von engagierten Bürgern 1913 gegründet, zeigt es noch heute fast unverändert die damals ausgestellten Objekte und sorgt für die oft gelobte „Wohlfühl-Atmosphäre“ des Museums.

Was einige Museumsmitarbeiter momentan beschäftigt, zeigte anschließend die wissenschaftliche Mitarbeiterin Tanja Gissel. Ihre Kolleginnen und sie haben den Raum der zukünftigen Stadtgeschichte in eine Inventarisierungs-Werkstatt verwandelt. Hier werden viele Objekte aus dem Magazin gesichtet, wissenschaftlich erfasst und fachgerecht in geeignete Kartonagen verpackt. Nach einem Einblick in den Sakralturm, der als Gesamtkunstwerk gilt und dementsprechend nach dem Ausräumen der Sakralobjekte für die anstehende Sanierung gut geschützt wurde, ging es in die zukünftige archäologische Abteilung. Dr. Keller erinnerte an die vom Stadtarchäologen Dr. Bernd Habermann geleiteten Ausgrabungen in Buxtehude-Immenbeck mit den sensationellen Sachsen-Funden und präsentierte dem staunenden Publikum einen hervorragend erhaltenen Rüsselbecher aus Glas. Er wird zu den Highlights der zukünftigen Dauerausstellung gehören.

Tanja Gissel erklärt die Abläufe der Inventarisierung

Tanja Gissel erklärt die Abläufe der Inventarisierung

Dr. Susanne B. Keller knipst das Kopfkino für die zukünftige Archäologie an

Dr. Susanne B. Keller schwärmt von der zukünftigen archäologischen Abteilung

Auch wenn die Sanierung und die anschließende Neueinrichtung noch viel Zeit in Anspruch nehmen werden – die Teilnehmer waren sich einig, dass das Buxtehude·Museum ein abwechslungsreiches und sehenswertes Angebot haben wird. Ein Besuch nach der Neueröffnung ist schon fest notiert.