Kategorie-Archiv: Aktuelles

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Dr. Susanne B. Keller lädt zur Führung ein

Dr. Susanne B. Keller lädt zur Führung ein

Die Sommeraktion „Das Tageblatt öffnet Türen“ des Buxtehuder Tageblatts macht es möglich: 15 Teilnehmer haben am 14. Juli 2016 die Chance, einen Blick in die zukünftigen neuen Räume des Buxtehude·Museums zu werfen und aus erster Hand Ideen und Pläne zur Einrichtung der neuen Dauerausstellungen und zur geplanten Erweiterung zu erfahren. Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller wird persönlich die Führung um 14:00 Uhr übernehmen, dabei aus dem Nähkästchen plaudern und vor dem inneren Auge der Besucher das neue Museum mit seinen erlebnisreich und interessant inszenierten neuen Dauerausstellungen entstehen lassen. Seien Sie dabei!

Wer Tageblatt-Abonnent ist und Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich per E-Mail beim Tageblatt bewerben. Schreiben Sie an gewinn2@tageblatt.de und gewinnen Sie mit Chance einen spannenden Nachmittag im Buxtehude·Museum.

Internationaler Museumstag 2016

Internationaler Museumstag 2016

Logo des Internationalen Museumstags 2016

Am Sonntag, 22. Mai 2016 lädt das Buxtehude·Museum zum Internationalen Museumstag ein. Der Eintritt ist an diesem Tag frei und es werden durchgängig kostenlose Führungen durch das Heimatmuseum angeboten. Die Besucher haben darüberhinaus die Möglichkeit, ungestört in einer Vielzahl von Katalogen zu bisherigen Sonderausstellungen zu stöbern und diese zu erwerben.

Mehr zum Internationalen Museumstag

Türkische Austauschschüler entdecken Hase, Igel & Co. im Heimatmuseum

Andrang vor dem Heimatmuseum des Buxtehude·Museums: 20 Austauschschüler aus der türkischen Partnerschule der Halepaghenschule in Istanbul, begleitet von ihren deutschen Mitschülern sowie den betreuenden Lehrern Frau Wiegand und Herrn Désor, sind neugierig auf die Ausstellung im Museum.

Auf drei Etagen gibt es viel Spannendes zu entdecken. Neben der Geschichte vom Wettlauf zwischen Hase und Igel, die flugs auf Türkisch hervorgezaubert wird, erklärt Museumsmitarbeiterin Karina B. Schneider kenntnisreich und in fließendem Englisch die Gründungsgeschichte des Museums. Der Bereich „Historische Wohnkultur“ mit seinen wunderschönen Ausstellungsstücken gefällt den Jugendlichen gut, ebenso die Abteilung „Altes Handwerk“ im obersten Stockwerk. Mit vielen Eindrücken von den Beispielen einer für sie doch in mancher Hinsicht unbekannten Kulturgeschichte verlassen die Schüler das Museum und freuen sich auf die verbleibenden Tage des Austauschs, der noch einen Ausflug nach Lüneburg für sie bereithält. Am Freitag heißt es dann für die Schüler Abschied nehmen, wenn die türkischen Schüler zurück nach Istanbul fliegen.

Halepaghenschüler zu Besuch

Halepaghenschüler zu Besuch

Führungen durch das Heimatmuseum des Buxtehude·Museums können über Karina B. Schneider (04161-501-2333) auch während der Sanierungszeit gerne vereinbart werden.

Wir bewegen das Rad der Geschichte

Die Buxtehuder Stadtwerke sponserten dem Museum ein Fahrrad und freuen sich nun, gemeinsam mit dem Museum das „Rad der Geschichte“ zu drehen.

Herr Müller-Wegert von den Stadtwerken übergibt das "Rad der Geschichte" an Dr. Susanne B. Keller

Herr Müller-Wegert von den Stadtwerken übergibt das „Rad der Geschichte“ an Dr. Susanne B. Keller

Kay Haßelmann bewegt das "Rad der Geschichte"

Kay Haßelmann bewegt das „Rad der Geschichte“

Der Hausmeister des Buxtehude·Museums, Kay Haßelmann, ist besonders begeistert vom neuen Dienstfahrrad. Er ist häufiger für das Museum in der Stadt unterwegs und kann sich nun schneller fortbewegen. Wenn das Fahrrad gerade nicht benutzt wird, steht es als Werbeträger vor dem Heimatmuseum, wo es so manchem Spaziergänger als Blickfang ins Auge fällt.

Ein Stopp vor dem Eingang zum Heimatmuseum des Buxtehude·Museums

Ein Stopp vor dem Eingang zum Heimatmuseum des Buxtehude·Museums

Ein Jubiläum kommt selten allein

Mit Susanne Mayerhofer feierte im Dezember eine weitere Mitarbeiterin des Buxtehude Museums ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin begann im Dezember 1990 im Buxtehude·Museum, als dieses nach der erfolgten Erweiterung kurz vor der Wiedereröffnung stand. Ihr ist die weit über Buxtehudes Grenzen hinaus bekannte Abteilung „Sakrale Kunst–Geschichte und Restaurierung“, die sie einrichtete, zu verdanken. Der britische Künstler Michael Craig-Martin entwickelte 1997 mit ihr den Raum zu einem begehbaren Gemälde weiter.

Als studierte Restauratorin hat Susanne Mayerhofer das Wohlergehen aller Exponate des Museums im Blick, ganz besonders liegen ihr aber die sakralen Objekte am Herzen. Diese hat sie auch aufgrund der unmittelbar bevorstehenden Sanierung des Hauses und der damit verbundenen Räumung des Sakralturms persönlich verpackt und deren Auslagerung überwacht.

Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller würdigte in einer kleinen Runde Susanne Mayerhofers langjähriges Wirken und großes Engagement für das Buxtehude·Museum. Die Kolleginnen schenkten ihr zum Jubiläum eine Collage „Buxtehude jubiliert“. Diese gibt einen mit viel Kreativität zusammengestellten Überblick über das Wirken von Susanne Mayerhofer als Kuratorin von zahlreichen Ausstellungen, insbesondere Kunstausstellungen sowie in den Bereichen Restaurierung und Museumspädagogik.

Buxtehude jubiliert: Helmut Gretscher vom Vorstand des Museumsvereins und Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller gratulieren Susanne Mayerhofer (Mitte) zum 25-jährigen Dienstjubiläum

Buxtehude jubiliert: Helmut Gretscher vom Vorstand des Museumsvereins und Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller gratulieren Susanne Mayerhofer (Mitte) zum 25-jährigen Dienstjubiläum

Seit 25 Jahren Seele des Hauses

Museumsmitarbeiterin Karina Schneider ist seit dem 1. November 1990 und demnach nunmehr 25 Jahre im Buxtehude·Museum beschäftigt. Dieses, heutzutage eher seltene, Ereignis wurde mit einer kleinen Feierstunde gewürdigt. Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller und Helmut Gretscher vom Vorstand des Museumsvereins haben einstimmig Frau Schneiders großes Engagement und Herz für das Museum hervorgehoben. Seit Beginn des Monats ist sie nun auch „inventarisiert“: Mit einem Augenzwinkern haben die Kolleginnen ihr eine Inventarkarte überreicht, auf der Frau Schneider, wie jedes museale Objekt, mit einer Zugangsnummer, einer Objektbeschreibung, dem Erhaltungszustand und dem Standort erfasst ist. Bei der Position „Wert“ gab es kein langes Zögern – „unbezahlbar“ war die einhellige Meinung. Frau Schneider freute sich besonders über eine liebevoll zusammengestellte Collage mit Bildern und Zeitungsausschnitten über ihr unermüdliches Wirken im letzten Vierteljahrhundert.

Karina Schneider (Mitte) mit Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller und Museumsvereinsvorstand Helmut Gretscher

 

Preisverleihung für Ideenwettbewerb der Hochschule 21

„Viele Studenten hatten viele gute Ideen“. So formulierte es der Stadtbauraut der Hansestadt Buxtehude Michael Nyveld am letzten Donnerstag während seiner Rede anlässlich der Preisverleihung für den im Frühsommer stattgefundenen studentischen Ideenwettbewerb der Hochschule 21 zum Buxtehude·Museum. Im Rahmen der Sanierung des Museums werden Eingangsbereich und Fassade neu gestaltet sowie auf der Viverseite ein Fluchttreppenturm angebaut. Hier bot sich die erneute Gelegenheit einer Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hochschule an, von der auch der für die Sanierung zuständige Architekt Bernd Wedemann sowie die Leiterin des Buxtehude·Museums Dr. Susanne B. Keller sofort begeistert waren.

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Prof. Jasper Hermann erläutert den Studenten die Aufgabe für den ersten Stegreifentwurf

Die drei neu zu gestaltenden Bereiche fasste Professor Jasper Herrmann von der Hochschule 21 in drei Aufgaben und gab seinen Studenten des sechsten Semesters aus dem Studiengang Bauen im Bestand jeweils ein Wochenende Zeit für die Stegreifentwürfe. Eine Jury aus Stadtbauamt, Museumsleitung, Hochschule und Architekt hatte die schwere Aufgabe, aus den eingereichten Entwürfen drei Gewinner zu ermitteln. Dr. Keller freute sich, nun die Gewinner bekanntgeben und kleine Preise überreichen zu können: So belegte Sandra Köster, die für alle Bereiche sehr gute Ideen ablieferte, den ersten Platz. Der zweite Platz ging an Malte Gärtner und den dritten Platz teilten sich Maximiliane Richter und Angela Franke, die beide überzeugende Entwürfe für den Eingangsbereich vorgelegt hatten.

„Die studentischen Entwürfe gaben uns insbesondere beim Eingangsbereich neue Anregungen und Ideen“, äußerten sich Wedemann und Nyveld übereinstimmend. Professor Herrmann dankte beiden noch einmal sehr für die Möglichkeit dieses Ideenwettbewerbs, denn „der Praxisbezug ist für meine Studenten äußerst wichtig und zudem ist es ein tolles Erlebnis für sie, Anerkennung für ihre Arbeit von Fachleuten aus der Praxis zu bekommen“.

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Die Studenten der HS 21 mit der Jury: (von links nach rechts) Stadtbaurat Michael Nyveld, Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller, Prof. Jasper Herrmann

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Die glücklichen Preisträgerinnen (von links nach rechts): Angela Franke (Platz 3), Sandra Köster (Platz 1), Maximiliane Richter (Platz 3)

Abends um sieben im Museum

Was morgens um sieben Uhr im Hotel Navigare auf Einladung des Wirtschaftsförderungsvereins begann, setzte sich abends um sieben Uhr am 1. Juli im Museum fort.

Der Einladung von Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller, ein letztes Mal vor der Sanierung durch die Ausstellungsräume des Museums geführt zu werden, folgten viele Mitglieder des Wirtschaftsförderungsvereins. Mit großem Interesse gingen sie durch die Ausstellungsräume und erfuhren gleichzeitig viel über die geplanten Sanierungsarbeiten. Besondere Spannung erzeugte der Vortrag des Buxtehuder Denkmalpflegers Dr. Bernd Habermann. Dieser erzählte kurzweilig und mit viel Leidenschaft über die Ausgrabungen des in den Jahren 2000 – 2004 freigelegten größten sächsischen Körpergräberfeldes in Immenbeck. Die Funde, u.a. wunderbar erhaltene Gläser, Schmuck und eine Vielzahl an Perlen, sollen zukünftig im Ausstellungsraum des 2. Obergeschosses zu sehen sein.

Uwe Fricke, Vorstandsvorsitzender des Wirtschaftsförderungsvereins, zeigte sich begeistert von dem Abend im Museum und dankte Frau Dr. Keller und Herrn Dr. Habermann für die gelungene Veranstaltung.

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Museumsleiterin Dr. Susanne B. Keller begrüßt die zahlreichen Gäste

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Uwe Fricke, Vorstand des Wirtschaftsförderungsvereins, bedankt sich für die Einladung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dr. Bernd Habermann zieht seine Zuhörer in seinen Bann

 

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Dr. Bernd Habermann präsentiert den ca. 1500 Jahre alten Rüsselbecher

Abschied nach 23 Jahren

Mit der Schließung des Museums am 28. Juni 2015 beendete Waltraut Weber-Schellbach ihren Dienst als Museumsführerin nach 23 Jahren. Helmut Gretscher, Mitglied im Vorstand des Museumsvereins, bedankte sich bei ihr im Namen des Hauses für die langjährige Treue und kompetente Betreuung der Museumsbesucher. Freudig, aber auch mit ein wenig Wehmut nahm Frau Weber-Schellbach den Blumenstrauß und die guten Wünsche entgegen. Seit ihrem ersten Einsatz, der im Jahr 1992 mit der ersten Teilöffnung des damaligen Museumsneubaus begann, hat sie viele Besucher und Geschichten im Haus erlebt. „Der Kontakt zu so vielen und unterschiedlichen Menschen hat mir immer viel Spaß gemacht. Das war eine der schönsten Seiten an dieser Tätigkeit“, erzählt sie und versichert, dass sie nach der Sanierung und Neugestaltung des Museums regelmäßiger Gast sein wird.

Wir freuen uns auf die Besuche von Frau Weber-Schellbach und wünschen ihr alles Gute und weiterhin so viel Unternehmungsgeist.

Jubiläum Weber-Schellbach

Waltraud Weber-Schellbach mit Helmut Gretscher, dem Vorstandsmitglied des Museumsvereins Buxtehude e. V.

Soirée zur Sonderausstellung „Hermann Martens – Kriegsbilder“

Nach dem Erfolg der beiden Soiréen zur Sonderausstellung „Der Zauber steckt immer im Detail. Frank J. Suhr – Ausgewählte Werke“ im Buxtehude·Museum bot das Museum im Juni erneut in Zusammenarbeit mit der Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Claudia Rasztar einen Workshop an. Dieses Mal beleuchtete Claudia Rasztar die Zeichnungen von Hermann Martens, die während seines Einsatzes an der Ostfront im Zweiten Weltkrieg entstanden.

In ihrer Kursbeschreibung hieß es hierzu: „Der Maler Hermann Martens hatte viel vor. Als junger Mann studierte er in Hamburg an der damaligen Kunstgewerbeschule. Er tauchte ein in die Diskussion um die Stile des frühen 20. Jahrhunderts: Expressionismus, Kubismus, Post-Impressionismus. Seinen frühen Werken sieht man an, wie sehr er sich mit der Malerei seiner Zeit beschäftigt hat. Doch der Krieg unterbrach diesen Lebensweg und Martens musste 1940 an die Ostfront. Wie viele Künstler seiner Zeit verarbeitete Martens seine Erlebnisse in der Kunst. Doch er setzte weniger die Schrecken und die Gräuel des Krieges in Zeichnungen um, sondern ihm wurde der Akt des Malens an sich Ausgleich, Erholung, Ablenkung.“

Die Soirée bot den Teilnehmern Zeit, sich ausführlich mit den ausgestellten Werken von Martens zu befassen und ihre Einbettung in die Kunstgeschichte über Frau Rasztar nachzuvollziehen.

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Gemeinsam arbeiten die Teilnehmer die Besonderheiten zur Kunst von Hermann Martens heraus

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Claudia Rasztar gibt Erläuterungen zur Tuschezeichnung „Drei Pferde“