Archäologie

Das Gräberfeld von Immenbeck
Im 2. Obergeschoss erwartet Sie eine archäologische Sensation: Das in den Jahren 2000 bis 2005 durch die Denkmalpflege der Hansestadt Buxtehude und die Bezirksregierung Lüneburg ausgegrabene sächsische Gräberfeld in Buxtehude-Immenbeck umfasste insgesamt 264 Gräber, davon 48 Brandgräber. Die große Zahl der Körpergräber macht das Gräberfeld im kontinentalen sächsischen Siedlungsraum einzigartig.

Blick in die Ausstellung

Bronze, Silber und Glas in wunderbarer Verarbeitung gehörten zu den zahlreichen Grabbeigaben, die den zwischen 350 und 550 nach Chr. bestatteten Menschen mit in ihre letzte Ruhestätte gegeben wurden. Das Foto zeigt eine Fibel, die zum Schließen eines Gewandes oder als Schmuck getragen wurde. Sie ist eine der vielen Grabbeigaben, die in der Ausstellung bewundert werden kann.

Eine Fibel als Grabbeigabe. Sie wurde zum Schließen des Gewandes oder als Schmuck getragen.

Als herausragende Fundgruppe sind die in einmaliger Qualität erhaltenen Glasgefäße zu nennen, von denen insgesamt 14 verschiedene Exemplare gefunden wurden.

Die faszinierenden Gläser des Gräberfelds von Immenbeck

Neue Erkenntnisse verbunden mit Spaß und Spannung verspricht die umfangreiche Mitmachzeile mit ihren anschaulichen Erklärungen, Filmen und Spielen. So lassen sich die vielfältigen Methoden der archäologischen Wissenschaft nachvollziehen und viele Erkenntnisse über die Völkerwanderungszeit gewinnen.