Am 12.06. eröffnen wir in Kooperation mit BUNTE HUNTE – Kongress für Kinderbuchillustration unsere neue Pop-up Ausstellung: Kurt Schmischke – Der unbekannte Illustrator, den alle kennen.
Wer irgendwann in den späten 1950er, 60er oder 70er Jahren Kind war, wird sie kennen – die Bilderwelt des Kurt Schmischke (1923–2004). Neben Klassikern wie „Die Schatzinsel“, „Moby Dick“ und „Tom Sawyer“ illustrierte Schmischke erfolgreiche Jugendbuch-Reihen wie „Putzi“, „Die schwarze Sieben“ und „Fünf Freunde“ für verschiedene Verlage.
Gezeigt wird eine Auswahl an Zeichnungen, Skizzen und farbigen Entwürfen aus dem wiederentdeckten Nachlass des Künstlers aus Privatbesitz. In vielen seiner Bilder spiegelt sich Schmischkes Begeisterung für alles Maritime wider. Seine Jugendbuch-Illustrationen zeigen oft dynamische Schlüsselszenen der jeweiligen Geschichte, die er mit zügigem Strich und einem bunten Figurenrepertoire zusammenfasst. Seine häufig mit kräftiger Rohrfeder aufs Papier gebrachten Zeichnungen von wilden Piraten, großen Fregatten und allerlei abenteuerlichen Gestalten waren im Jugendbuch der 1960er Jahre allgegenwärtig. Bis heute besitzen Schmischkes Zeichnungen und Aquarelle einen hohen Wiedererkennungswert. Im Verlauf seiner 50-jährigen Karriere hat Schmischke nach eigener Aussage rund 2.000 Bücher illustriert.
Im Buxtehude Museum werden erstmals ausgewählte Werke, vom Erstentwurf bis zum fertigen Buchcover, präsentiert.
Eröffnung 12. Juni 2026, 19 Uhr
Laufzeit 13.06.–12.07.2026. Der Eintritt zur Pop-up Ausstellung ist frei.
Samstag, der 13.06. und Sonntag, der 14.06. sind hingegen der Archäologie gewidmet. Im Rahmen der Europäischen Archäologietage öffnet am Samstag von 14–17 Uhr die Perlenwerkstatt ihre Pforten für Kinder ab 6 Jahren. Aus Fimo, Ton und Papier enstehen nach archäologischen Vorbildern und der eigenen Fantasie Perlen in allen Farben und Formen.
Am Sonntag bieten wir um 12 und 16 Uhr Kurzführungen zur Ausstellung "Das Gäberfeld von Immenbeck". Um 14 Uhr präsentiert Casha Ipach M.A. Stadtarchäologin Buxtehude, unerwartete und erstaunliche archäologische Forschungsergebnisse. Denn selbst nach 26 Jahren ist das Gräberfeld von Immenbeck noch für Überraschungen gut. Besonders interessante Befunde wurden 2000 mit Gips gesichert und zur späteren Erforschung eingelagert. Nun wurden mehrere dieser so genannten Blockbergungen untersucht. Und was dabei zu Tage trat, hat Restaurator*innen und Archäolog*innen nicht nur überrascht, sondern auch begeistert. Lassen auch Sie sich faszineiren von den Schätzen, die neu zutage kamen.
Für Familien macht am Sonntag um 15 Uhr eine besondere Familienführung mit Grabungsgerät, Materialproben und Repliken besonderer Funde die Ausgrabungsergebnisse anschaulich und im wahren Wortsinn begreifbar.
Eintritt und Angebote sind im Rahmen der Europäischen Archäologietage frei.