Pop-Up Ausstellung: Bedeutende Frauen der Stadtgeschichte

Sie haben das gesellschaftliche, kulturelle und politische Leben in Buxtehude geprägt. Haben sich Räume erschlossen, die ihnen einst verwehrt waren. Haben Ideen eingebracht, die bis heute nachwirken: Margarete Lühmann, Franziska von Oldershausen, Ingeborg Küster, Lina Meyer, Lisa Peters, Nina Zober und Sybille Bruns-Decker.

Vom 25. Oktober bis 31. Dezember 2026 widmet das Gleichstellungsbüro der Hansestadt Buxtehude diesen Frauen im Buxtehude Museum eine Pop-up-Ausstellung, um sie ins kollektive Gedächtnis zu rufen. Gleichzeitig sollen ihre Lebensgeschichten zur gesellschaftspolitischen Diskussion über die Rolle der Frau in Politik, Gesellschaft und Kultur anregen.

Wenn am 25. Oktober in Buxtehude der frauenORT Nina Zober im Stadtteil Altkloster eingeweiht wird, feiert die Stadt zunächst eine engagierte Kulturmanagerin und Theatergründerin. Über 50 frauenORTE gibt es bereits in Niedersachsen, an denen das Leben und Wirken historischer Frauenpersönlichkeiten sichtbar wird. Der Landesfrauenrat Niedersachsen zeichnet Buxtehude als 54. Stadt aus. Doch nicht nur Nina Zober hat hier im kulturellen Leben Maßstäbe als Frau gesetzt. „In der Vorbereitung des frauenORTES blickten wir auf eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Frauen, die Buxtehude in den Bereichen Bildung, Politik, Kultur und Tourismus geprägt haben“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Buxtehude, Gabi Schnackenberg.

Obwohl die porträtierten Frauen zu unterschiedlichen Zeiten gelebt haben – vom 19. Jahrhundert bis in die heutige Zeit – haben sie einiges gemeinsam: Sie widersprachen den Konventionen ihrer Zeit, gaben sich nicht mit den ihnen zugeschriebenen Rollen ab. Einige nutzten ihr politisches Mitspracherecht in der Weimarer Republik, andere widersetzten sich den Nationalsozialisten. Als Vorreiterinnen für viele andere Frauen zogen sie in den Buxtehuder Rat ein oder schafften den Sprung in den Bundestag. Mit nahezu unermüdlichem Engagement ebneten sie den Weg für folgende Generationen, setzten sich vorausschauend für Bildung, Kultur und das Allgemeinwohl der Menschen ein – auch in schwierigen Zeiten.

Bedeutende Frauen der Stadtgeschichte

Laufzeit: 25.10.-31.12.2026

 

Öffnungszeiten des Buxtehude Museums

Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr

Der Eintritt zur Pop-up-Ausstellung ist frei.

Weitere Information zum frauenORT Buxtehude finden sie HIER

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